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Rheinfall bei Schaffhausen
(Schweiz):
Der Rheinfall, der Größte Wasserfall
Europas, bietet dem Besucher ein grandioses S chauspiel.
Über eine Breite von 150 m und eine Höhe von 23 m stürzen bei mittlerer
Wasserführung des Rheins 700 Kubikmeter Wasser pro Sekunde über die
Felsen. Vom Rheinfallbecken aus kann man die ganze Wucht der Wassermassen
auf sich wirken lassen.
Lohnenswert ist auch eine Fahrt zum mittleren Felsen, der bestiegen werden
kann, oder auf die Zürcher Seite des Falles und weiter rheinabwärts.
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Vom
Schloss Laufen aus führt ein Fußweg vorbei an den tosenden Wassermassen
zur
direkt im Rheinfall stehenden Plattform
«Känzeli».
Schon der Dichter Eduard Mörike scheint tief beeindruckt gewesen zu sein
von den tosenden Wassermassen des mächtigsten Wasserfalls Mitteleuropas:
«Halte dein Herz, o
Wanderer, fest in gewaltigen Händen! Mir entstürzte vor Lust zitternd das
meinige fast. Rastlos donnernde Massen auf donnernde Massen geworfen, Ohr
und Auge, wohin retten sie sich im Tumult?»
An der in diesen Zeilen zum Ausdruck kommenden Faszination des
Naturschauspiels hat sich bis heute nichts geändert. Lassen Sie diese
Eindrücke auf sich wirken. Live oder (quasi als Einstimmung) auf unseren
Internet-Seiten. |
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Tauberbischofsheim:
Mainz an der Tauber
Wer den Bischof im Namen führt, hat ihn
meist auch zum Herren. Für Tauberbischofsheim
stimmte
diese Regel jedenfalls. Die Stadt gehörte den Bischöfen von Mainz, die
verpfändeten sie an das Reich, als ihnen die Schulden über den Kopf wuchsen.
Aber Kaiser Friedrich II., der noble Staufer, gab sie ihnen wieder zurück.
Die Bischöfe sagten natürlich nicht nein und achteten fürderhin genau
darauf, daß die Stadt auch treu unterm Krummstab blieb. Erst 1803 ging die
Mainzer Zeit in Tauberbischofsheim zu Ende. Wichtigster geschichtlicher
Zeuge ist das Kurmainzische Schloß - ein beeindruckender Renaissancebau, in
dem jetzt das Landschaftsmuseum untergebracht ist. Seine Stärke sind schöne
Möbel aus Renaissance, Barock und Biedermeier und interessante Einzelstücke.
Dazu zählt eine stattliche Sammlung aller Art von Pfeifen (Orgelpfeifen
ausgenommen) und die Gambrinus-Uhr, die jede Viertelstunde schlägt und beim
Schlagen immer eine Figur mittrinken läßt. Spendabel! |