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Lindau:
Schatzinsel
Hier, fast am östlichen Ende, hat der See
auch ein köstliches Ende: Lindau ist ein Kleinod, aus Steinen gebaut und
in Wasser gebettet. Als Kloster und Fischersiedlung früh erwähnt (882),
wächst Lindau
später
zu einer Perle des Bodensees heran.
Geschützt
von Diebsturm und Mangturm, Teilen der Stadtmauer. Zu Recht, denn diese
Stadt barg bauliche Schätze und als eine der reichsten Städte
Oberschwabens sicher auch manch privates Vermögen. Betrachten Sie das
Erhaltene: Bummeln Sie durch Sträßchen und Gassen, vorbei an bunten
Häuserfronten. Hier liegt der Duft der Romantik in der Luft des
seeumspülten Inselreichs. Besuchen Sie Stephanskirche mit prächtigen
schmiedeeisernen Gittern, Stiftskirche mit Deckenmalerei von Appiani,
St.-Peters-Kirche mit Fresken von Holbein d. Ä., Rathaus mit
Fassadenschmuck und das Haus ,Zum Cavazzen', das schönste Haus am
Bodensee. Der bayerische Löwe wacht am Hafen - den Blick in die Ferne
gerichtet. |
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Meersburg:
Mehr als Burg
'Mir ist der See ein trauter Freund, er
mit mir lächelt, mit mir weint.'
hatte
einst Annette von Droste-Hülshoff
gedichtet,
die lange
auf der ältesten deutschen Burg, dem
Meersburger Alten Schloß, gewohnt hat. Sie besuchte dort ihre Schwester
und ihren Schwager. Im 7. Jahrhundert gegründet und im 18. Jahrhundert um
das Alte Schloß erweitert, liegt oberhalb bunter Fachwerkgassen die
einstige Residenz der Fürstbischöfe von Konstanz stadt- und
seebeherrschend da. Werfen Sie einen Blick in das Zimmer der Dichterin und
in die vielen anderen Kammern, Gemächer, Hallen und Säle, auf Gemälde und
Gewänder - und auf den See. Wechseln Sie dann hinüber zum Neuen Schloß,
das von Balthasar Neumann sein repräsentatives Treppenhaus, von Pozzi die
hübschen Stukkaturen und von Appiani seine Deckengemälde erhielt. Noch
heute geht es hier festlich zu, wenn die Schloßkonzerte von Juni bis
September - jeweils samstags um 20 Uhr - akustische Brücken in die
Vergangenheit schlagen. |
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Insel Mainau:
Inselrundgang
Die Schönheit der Blumeninsel Mainau
entfaltet sich Ihnen am besten auf einem Inselrundgang: Vom
,Eingang
Lauen'
spazieren Sie
am Südufer
entlang,
an Tiergehegen und an einem kleinen Teich
vorbei. Parallel dazu verläuft die Straße der Wild- und Strauchrosen. An der
Nordseite der Insel finden Sie einen kleinen Hafen und die
Schiffsanlegestelle. Südlich wartet das Restaurant Comtureykeller mit einer
Sehenswürdigkeit auf: Im ,Torkelturm' befindet sich ein 300 Jahre altes
Weinfaß, das 25 000 Liter faßt. Von hier steigen Sie zur aussichtsreichen
Schloßterrasse und zu dem im italienischen Stil angelegten Rosen- und
Tropengarten hinauf. Beachten Sie das dreiflügelige Schloß, Wohnsitz des
Grafen Lennart Bernadotte. In westlicher Richtung erkennen Sie einen alten
Wehrturm - einer von ehemals 16 Türmen. Über Arboretum und Panoramaweg
erreichen Sie dann den höchsten Punkt der Insel. Genießen Sie dort den
schönen Blick - weit über den Bodensee bis hin zu den Schweizer Bergen.
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Süd-Seh-Zauber
So stellt man sich das Paradies vor - den
Garten Eden. Vom Frühling bis in den Herbst verschenkt sich hier die Natur.
Das beginnt im April/ Mai mit einer großen Orchideenschau
im
Palmenhaus und mit Tulpen und Hyazinthen in der Natur - Farbenpracht aus
Hunderttausenden von Zwiebeln. Dann flammen die Rhododendrengassen auf, und
ab Juni blühen und duften 1300 Rosensorten um die Wette. Und im Herbst folgt
schließlich das Finale der Dahlien. Auch Subtropisches schmückt den
heimatlichen Strauß: fruchttragende Bananenstauden, Palmen-, Orangen-,
Mandarinen- und Zitronenbäume. Selbst exotische Vögel geben sich hier ein
buntes Stelldichein. Und dazwischen finden Sie immer wieder plätscherndes
Wasser, reizvoll als italienische Wassertreppe, als Springbrunnen oder
einfach nur als Teich. Sie erreichen die Mainau mit den Schiffen der Weißen
Flotte, vom Festland her zu Fuß über eine kleine Brücke oder mit der
Inselbahn. Sie sehen selbst: Viele Wege führen zu dieser farbigen
Blumeninsel.
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