Checkliste für die Übergabe eines Mietwohnmobils
Haben Sie auch an alles gedacht?
Damit Sie entspannt und unbesorgt in den Urlaub fahren
können
haben wir Ihnen eine Liste mit den Dingen gemacht, an die Sie bei der Übergabe
denken sollten. Bei der Übernahme des Wohnmobils kontrollieren
Sie alles genau, ob auch alles in Ordnung ist! Und Protokollieren Sie
alles, damit es bei der Rückgabe des Wohnmobils keine bösen Überraschungen
gibt.
Papierkram:
Mietvertrag:
In der Regel müssen alle Fahrer in den Mietvertrag eingetragen werden.
Dazu benötigt man von Ihnen auch und den Reisepass. Vergewissern
Sie sich, dass Anmiet- und Abgabedatum sowie Abgabeort mit Ihrer tatsächlichen
Buchung übereinstimmen. Lesen Sie das Kleingedruckte und klären
Sie mit präzisen Frage Unklarheiten. Änderungen von der Norm
sind nur in schriftlicher Form auch nach der Rückkehr wirklich beweisbar.
Also lassen Sie alle "Extrawünsche", die Sie ausgehandelt
haben, auf Ihrem Mietvertrag vermerken und unterzeichnen.
Kaution:
In der Regel werden Sie gebeten statt Tausend Euro in bar einen Abzug
Ihrer Kreditkarte zu hinterlegen. Achten Sie darauf, dass auf dem Beleg "Bond
only" steht und eine Summe eingetragen ist, unterschreiben Sie den
Beleg keinesfalls blanko. Auch diesen "Bond" unbedingt nach
Rückgabe und Bezahlung des Autos zurückverlangen, sofern dieser
nicht zur Begleichung der Mietkosten verwendet wurde.
Gebrauchsanweisung:
Das mag trivial klingen, aber oft wird sie vergessen. Manche Vermietfirmen
haben auf Nachfrage auch deutsche Gebrauchsanweisungen für alle
Elektrogeräte zur Verfügung.Ist das Betriebshandbuch für
das Wohnmobil vorhanden? Also fragen Sie danach.
Wartungsarbeiten:
Der Mieter ist für die Einhaltung der vorgeschriebenen Wartungsintervalle
verantwortlich. Lassen sie sich explizit bei Fahrzeugübernahme erklären,
ob unter Berücksichtigung Ihrer wahrscheinlichen Fahrleistung eine
Wartung erforderlich wird. Wenn ja: Welche Spielregeln (u.a. Freigabe
durch den Vermieter, Auswahl der Werkstatt) sind dabei einzuhalten sind
und welcher Spielraum hinsichtlich der km-Leistung besteht gegebenenfalls.
Hier sind die Regelungen sehr unterschiedlich von Vermieter zu Vermieter.
Abgabeort:
Lassen Sie sich eine Anfahrtsskizze für den Rückgabeort geben
und vergewissern Sie sich noch mal über die Öffnungszeiten
der Station (Achtung - regionale Feiertage können eine Rolle spielen)
bzw. alternativer Lösungen (Schlüsseleinwurf etc.)
Fahrzeug Papiere:
Man braucht in fast überall in Europa eine beglaubigte Vollmacht
des Fahrzeugbesitzers, dass man das Fahrzeug fahren darf.Wie ist das
Fahrzeug versichert?Sind die Autopapiere ( Wohnmobil, Wohnwagen)in Ordnung,
auch gültig im Reiseland?Schutzbrief, grüne Versicherungskarte
und europäischen Unfallbericht besorgen.
Fahrzeugprüfung :
Warum es sich lohnen kann ein paar Minuten zu Beginn der Reise zu investieren
um sich Stunden oder Tage voll Ärger zu sparen ... Bei entsprechendem
Andrang ist es durchaus möglich dass der freundliche Vermieter
den einen oder anderen Punkt schlichtweg vergisst, weil er schon den
nächsten Kunden im Auge hat.
Werkzeug:
Lassen Sie sich zeigen, wo sich die Pannenhelfer befinden. Ein Radwechsel
ist z.B. absolut nichts außergewöhnliches während einer
Reise. Sind Kleinigkeiten wie Taschenlampe, Abschleppseil, Warnlampe,
Feuerlöscher, Axt und Spaten dabei?
Reifen:
Prüfen Sie alle Reifen auf Risse und ausreichende Profiltiefe und
ob es vier typengleiche Marken sind. Weitere Frage: Wo ist der Reservereifen
und welchen Zustand hat er? Ist er gegen Diebstahl gesichert? Wenn ein
Reifen schlecht ist, drängen Sie auf Ersatz. In der Regel bekommt
man über eine Vertragsfirma des Autovermieters unkompliziert einen
neuen Reifen.
Windschutzscheibe:
Kleine Risse in der Windschutzscheibe können sich ruckzuck einem
riesigen Ärgernis auswachsen.
Karosserie :
Das sind zwar meist wirklich nur Schönheitsflecken (Beulen & Kratzer)
- doch auch dafür müssten sie aufkommen, wenn sie nicht im
Mietvertrag bei Übernahme vermerkt wurden. Also bereits bei der
Ausleihe kontrollieren und Schäden schriftlich festhalten ansonsten
kann es bei der Abgabe zu Schwierigkeiten kommen. Schauen Sie auch im
Kofferraum nach, ob dort kein Wasser unter der Matte liegt. Explizit
auch an der Stelle, wo sich das Reserverad befindet. Wassereintritt lässt
auf Roststellen schließen.
Dichtungen:
Eine defekte Tür kann ganz schön nervig sein. Prüfen Sie
die Schließfähigkeit der Türen und lassen Sie ggf. nachölen
oder nachjustieren.
Klimaanlage:
Wenn diese nicht so tut, wie sie soll, kann das Autofahren zuweilen in
heißen Zeiten zur Hölle werden.
Innenraum:
Dieser Punkt ist insbesondere für Wohnmobil-Reisende wichtig. Sämtliche
Funktionen ihres Fahrzeuges sollten Sie sich in Ruhe erklären lassen
- vom Wassertank bis zum Gasbrenner. Wo ist der Schalterkasten? Wo sind
Schnellabsperrhähne für Gasleitungen? Wie werden Gasflasche
oder Gastank und Wassertanks befüllt? Sind Ersatzsicherungen mit
dabei und ist ein Wasserschlauch an Bord zum Nachfüllen? Oft wird
erst bei der ersten Übernachtung bemerkt, dass ein Schlafsack fehlt.
Ganz wichtig: Schließen die Schränke richtig - insbesondere
der Kühlschrank? Fliegende Lebensmittel bei Bremsmanövern sind
ziemlich lästig ;-)
Freizeit-Zubehör:
Campingtische und Stühle vom Vermieter sind häufig nicht die
besten. Alternative: Zu Anfang im Baumarkt günstig andere kaufen,
dann spart man sich möglichen Ärger während der ganzen
Reise. Wohnmobil-Reisende sollte darauf achten, dass der Wasserschlauch
zur Tankfüllung zwei verschiedene Hahnkonnektoren hat, da es auf
den Campingplätzen Abgabehähne unterschiedlicher Größe
gibt.
Fahrzeug Papiere:
Man braucht in fast überall in Europa eine beglaubigte Vollmacht
des Fahrzeugbesitzers, dass man das Fahrzeug fahren darf.Wie ist das
Fahrzeug versichert?Autopapiere ( Wohnmobil, Wohnwagen,.in Ordnung, auch
gültig im Reiseland?Schutzbrief, grüne Versicherungskarte und
europäischen Unfallbericht besorgen.
Fahrzeugausfall:
Fragen Sie schon mal bei der Übernahme, was wäre wenn ...
Ersatzfahrzeug Die Notrufnummer befindet sich in der Regel bei den Fahrzeugunterlagen.
Ob der Vermieter ein Ersatzfahrzeug stellt oder Ihnen lediglich die nicht
nutzbaren Miettage anrechnet, ist von Fall zu Fall verschieden. Es lohnt
sich bei der Fahrzeugauswahl durchaus ein paar Euro mehr für ein
Fahrzeug eines Vermieters zu investieren, der mehrere Flottenstützpunkte
entlang Ihrer Reiseroute hat, so dass wahrscheinlich auch ein Ersatzfahrzeug
zur Verfügung steht.
|